Mit Hundeernährungsberatung raus aus dem Futter Dschungel

Ein Foto mit einer Frau und einem Hund zum Blogthema Mit Hundeernährungsberatung raus aus dem Futter Dschungel

Bildquelle: Nadine Bernspitz Fotografie

Tipps und Ratschläge zum besten Hundefutter, der idealsten Fütterungsweise und den optimalsten Futtersorten gibt es wie Sand am Meer. Fragt man 10 Leute, erhält man 10 verschiedene Meinungen.

Das eine jedoch bleibt immer gleich: Unser großer Wunsch ist es, dass unsere Vierbeiner ein langes, entspanntes und gesundes Hundeleben führen.

Willst Du Dich sicherer fühlen, wenn Du mal unterwegs bist und Dein Haustier alleine zuhause ist?

Der Dschungel in der Hundeernährung

⁣Das Hundefutter Sortiment ist riesig und fast unüberschaubar. Da kann man sich schon mal verirren.

„Barf, Rohfütterung, Barfen mit Obst und Gemüse, mit Getreide oder ach nein, lieber doch ohne Getreide, mit vielen Innereien, ohne Innereien, mit vielen Knochen, lieber mit Calcium- Ersatz…mehrere Mahlzeiten, nur eine Mahlzeit täglich….Gemüse gekocht, lieber Gemüse roh…vegetarischer Tag…“

Das sind alles Aussagen, die man im Internet finden kann. Und da soll doch mal einer durchblicken. Deswegen habe ich einen Profi gefragt.

Zehn Fragen an eine Expertin für Hundeernährungsberatung

Meine Interviewpartnerin ist Sabine Dyck. Sie ist Hundeernährungstherapeutin und Hundephysiotherapeutin. Sie beschäftigt sich seit mehr als 10 Jahren mit dem Thema Ernährung beim Hund, hat sich u. a. auf Magen-Darm-Erkrankungen spezialisiert, bietet Napf Tuning Workshops an und hat einen Hunde Smoothie erfunden. Ich glaube, das ist DIE Frau, die ich zur Hundeernährungsberatung befragen muss :)

1. Hallo Sabine, zunächst die Frage, warum Du eine Ausbildung zur Hunde-Ernährungstherapeutin absolviert hast?

Ich hatte eine sehr kranke Hündin und wollte sie, so gut wie möglich, unterstützen. Die gängigen Futter auf dem Markt haben mir nicht ausgereicht. Ich wollte tiefer in die Ernährung einsteigen, die bio-chem. Prozesse verstehen, die während der Verdauung ablaufen. Denn nur mit diesem Wissen konnte ich ihr helfen.

2. Was macht es Hundehaltern heutzutage in diesem Hundefutter-Dschungel so schwer, das passende Hundefutter zu finden?

Es gibt 1000 und eine Möglichkeit, seinen Hund zu ernähren. Leider kratzt das Futter nur an der Oberfläche. Es gibt nicht das eine Futter für alle Hunde, es handelt sich schließlich um Individuen, die auch so gefüttert werden sollen. Der normale Hundehalter kennt die feinen Unterschiede in den Deklarationen nicht, dies kann ihn schnell in die Irre führen. Ich glaube, dies ist ein Hauptproblem, außerdem die vielen unterschiedlichen Meinungen und Fütterungsmöglichkeiten.

3. Kannst Du uns einen Tipp geben, wie wir uns als Hundehalter mit dem Thema Hunde Ernährung nicht so stressen lassen?

Ja, füttere nach meinem Motto: einfach & glücklich! Was ich damit sagen möchte: Schau dir deinen Hund an. Er zeigt dir genau, was passt und was nicht. Zwinge ihn nicht, Futtersorten zu fressen, die er nicht mag. Geht ein Hund nicht an seinen Napf, dann hat dies einen Grund. Ich beobachte dies immer wieder bei trocken gefütterten Tieren. Viele vertragen es nicht und weigern sich, die trockenen Brocken zu fressen. Sie bekommen Bauchschmerzen und Magen -Darm-Probleme. Ich bin dann immer sehr traurig, wenn der Halter keine Alternative testet. ⁣

Ein Foto mit einem essenden Hund zum Blogthema Mit Hundeernährungsberatung raus aus dem Futter Dschungel

Bildquelle: Nadine Bernspitz Fotografie

4. Was rätst Du Hundehaltern, die nach gesundem Futter fragen?

Im Grunde das gleiche. Es kommt immer auf den Hund an. Gesunde Futter werden aus gesunden Rohstoffen produziert. Willst du auf Nummer sicher gehen, dann stell deine Rationen selbst zusammen.

5. Gibt es für Dich ein No-Go beim Hunde füttern?

Ja, Fastentage und den Hund zu zwingen ein Futter zu fressen, welches er nicht mag.

6. Du bietest individuelle Ernährungsberatung an. Welche Faktoren sind wichtig, um die richtige Ernährung für den einzelnen Hund herausfinden zu können?

Der Halter muss offen mit mir sprechen. Dies auch in Bezug auf seine finanziellen Möglichkeiten und seine Zeit. Nur dann kann ich den Hund unterstützen.

7. Was hat es zur Folge, wenn wir unseren Hund nicht ausgewogen ernähren?

Im Grunde ist es wie bei uns. Schlechtes Essen, zu viel Fastfood und wenig Bewegung, führen zu den modernen Zivilisations-Krankheiten. Viele Hunde leiden unter Übergewicht, Stress – wobei auch die falsche Fütterung deinen Hund stresst.

8. Für viele ist gesunde Hunde Ernährung mit mehr Mühe und mehr Kosten verknüpft. Wie siehst Du das?

Nein, das sehe ich gar nicht so. Du kannst hochwertig füttern, ohne viel auszugeben. Du darfst sogar die Reste von Deinem Mittagstisch verfüttern. Also Kartoffeln, Reis etc.

9. Als Hundehalter kann ich bei dir einen Napf Tuning Workshop buchen. Das klingt spannend! Was erwartet mich da?

Hier schaue ich mit Dir über Deine Fütterung. Die Rationen werden ergänzt oder angepasst. Ich gehe sogar mit Dir durch deinen Kühlschrank, Speisekammer und Obstschake und erkläre, was alles mit in den Napf darf. Dadurch kannst du richtig viel Geld sparen. Zusätzlich gibt es Infos, wie zum Beispiel: das Geheimnisvolle von Tomatenmark oder die Wirkung von Aprikosen.

Ein Foto mit einem essenden Hund zum Blogthema Mit Hundeernährungsberatung raus aus dem Futter Dschungel

Bildquelle: Nadine Bernspitz Fotografie

10. Meine letzte Frage dreht sich um den Hunde Smoothie – das Superfood, das Du erfunden/kreiert hast. Magst Du ein bisschen darüber erzählen?

Oh sehr gerne. Ich bin sehr stolz auf dieses Produkt. Es ist in Lebensmittelqualität und unglaublich ergiebig. Ich bin ja spezialisiert auf Magen-Darm-Erkrankungen, durch das Leinsamenmehl, also dem Hauptbestandteil meines Smoothies (den Ihr über diese Link findet), wirkst du positiv auf den Magen-Darm-Trakt ein. Außerdem ist er vielfältig einsetzbar. Als Smoothie, zur Ergänzung über das Futter, als Zusatz bei einer Zwischenmahlzeit, als Eis im Sommer oder als warme Suppe in der kalten Jahreszeit. Ein wunderbarer Allrounder und eine schöne Ergänzung zur Fütterung.

Fazit: Hundeernährungsberatung macht total Sinn!

Bei der Auswahl des Futters sollte dieses auf die Bedürfnisse des vierbeinigen Freundes abgestimmt sein. Ein junger Hund hat andere Ansprüche an ein Futter, als ein alter Hund (falls Dich das Thema interessiert, hier geht’s zum Blogbeitrag „Arthrose beim Hund: 10 Anzeichen und was Du dagegen tun kannst„). 

Es gibt viele Schrauben, an denen man drehen kann als Hundehalter. Und ich finde den Weg zu einer Hundeernährungsberatung absolut sinnvoll und wichtig, wenn etwas nicht rund läuft am Napf. Denn ich kenne nicht alle Schrauben, an denen ich drehen kann. Ihr?

Vielen, lieben Dank für das Interview, liebe Sabine. Ein sehr spannendes und wichtiges Thema, wie ich finde! 

Klingt der Hunde Smoothie nicht spannend? Mit dem Code DANUWA2019 erhaltet Ihr bei Eurem Ersteinkauf 10% Rabatt.

Wer mit Sabine in Kontakt treten möchte, der kann dies über diese Links tun:

Website: https://sabine-dyck.com/
Instagram: https://www.instagram.com/sabine_dyck/

Liebste Grüße
Tanja

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Kommentar

  • Lucie Maier

    Ich habe vor ein paar Wochen einen Hund aus dem Tierheim bei mir aufgenommen, aber scheinbar noch nicht die passende Tiernahrung für ihn gefunden. Ich werde versuchen, mehr darauf zu achten, wie mein Hund auf das Futter reagiert, also ob er es direkt freudig frisst oder ob er später Bauchschmerzen davon bekommt. Ich finde es absolut richtig, dass man einen Hund niemals zwingen sollte, ein bestimmtes Futter, das ihm nicht schmeckt, zu fressen und es ernst nehmen sollte, wenn ein Hund nicht an seinen Napf geht.

    Antworten

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