6 Tipps, wie Ihr eine gute Hundepension erkennt

Ein Bild mit vier Fahrradfahrern und sehr vielen Hunden beim Auslauf

Egal ob Krankheit, aus privaten oder beruflichen Gründen – manchmal ist eine Hundepension notwendig.   Da wir in den letzten 12 Jahren mit Tanis und diversen wechselnden Wohnorten (Schweiz und Deutschland) einige Zeit damit verbracht haben, gute Betreuungen für Tanis zu finden, habe ich Euch ein paar Punkte zusammen gefasst, die Euch helfen, eine gute Hundebetreuung für Eure Vierbeiner zu finden.

Tipp 1: Das Unterbringungskonzept

  Es gibt verschiedene Unterbringungskonzepte. Die Zwingerhaltung empfehle ich wirklich gar nicht und gehe daher auch nicht weiter darauf ein.   Auch die Zimmerhaltung einzeln oder in Gruppen möchte ich nur kurz anreißen. Diese Methode hat den Vorteil, dass auch Hunde, die nur bedingt verträglich sind, untergebracht werden können. Allerdings sind die Hunde in der Zimmerhaltung teilweise alleine. Wenn sie in Gruppen zusammen gestellt sind, haben sie zumindest Hundekontakt.   Wir achten darauf, dass Tanis in Gruppen untergebracht wird und dass er Familienanschluss hat. Das hat den großen Vorteil, dass er immer genug Möglichkeiten für Sozialkontakte hat. Da Tanis ein Familienhund ist und immer bei uns bleibt, ist dieses Konzept das Beste für ihn.

Tipp 2: Die Kontaktaufnahme

  Während ihrer Arbeit sind Hundepensionen oft nicht gut erreichbar. Daher nicht gleich verzagen, wenn Ihr niemanden erreicht.   Gebt bei Eurer ersten Kontaktaufnahme alle wichtigen Informationen zu Eurem Hund an: Name, Rasse, Alter, Geschlecht und Charaktereigenschaften und eventuelle Probleme.   So kann die Hundepension den Hund gleich ein wenig einschätzen und Euch deutlich präziser antworten.   Ich rate Euch unbedingt, ein gemeinsames Kennenlernen zu vereinbaren.

Tipp 3: Das gegenseitige Kennenlernen

  Achtet darauf, wie mit Euch und Eurem Hund umgegangen wird. Ist Euer Hund beispielsweise ängstlich, wird darauf Rücksicht genommen? Achtet der Hundesitter auf die eigene Körpersprache?   Obwohl Sympathie natürlich etwas subjektives ist, rate ich Euch trotzdem, auf Euer Bauchgefühl zu achten. Ist Euch der Hundesitter sympathisch bzw. Eurem Hund? Die ersten Sekunden entscheiden, ob man sich riechen kann oder nicht;)   Stellt beim ersten Treffen ganz viele Fragen! Löchert die Hundesitter, damit Ihr einen guten Eindruck bekommt.   Kann man die Ausbildung und Erfahrungen der Hundesitter auf der Webseite nachlesen? Wie schaut es mit Erste Hilfe Kenntnissen aus?   Wird der eigene Vierbeiner so eingeschätzt wie Ihr ihn selbst einschätzt?

Ein Bild mit zwei Hunden

Fragt nach, wie die Hundepension mit Problemen umgeht. Wird der Hund korrigiert, wenn es nötig ist? Welche Methoden werden eingesetzt? Wurfketten, Rappeldosen und Sprühflaschen sind ein No-Go! Ich empfehle Euch, ausschließlich positiv arbeitende Hundepensionen auszuwählen!   Werden die Hunde motiviert, sich zu bewegen und raus zu gehen?   Erhaltet Ihr als Hundehalter Rückmeldung darüber, ob sich der Hund wohl fühlt, ob es Probleme gab (Raufereien etc.)?   Wie und wann erfolgt die Fütterung?   Geben die Hundesitter Medikamente? Kostet es extra?   Wichtig finde ich auch, ob die Impfpässe kontrolliert werden. Das zeigt, dass der Hundepension Gesundheit sehr wichtig ist.   Wenn Euer Vierbeiner etwas älter ist, fragt unbedingt nach, wie Senioren betreut werden.   Checkt die Öffnungszeiten der Hundepension. Sogenannte Ruhezeiten, in denen nicht gebracht und abgeholt werden darf, sind ganz wichtig für die Hunde. Dann kommt die Gruppe zusammen zur Ruhe.   Hundepensionen mit verschiedenen Preisen für Tagesbetreuung, Betreuung mit Übernachtung, Abos und Nachlass für den 2. Hund sind zu empfehlen. Professionell ist auch, wenn man eine Rechnung erhält.   Hundepensionen die bei Bedarf einen Abhol- und Bringservice anbieten machen sich Gedanken um ihre Kunden. Auch wenn ich das Angebot womöglich nie annehme, die Möglichkeit finde ich super.

Tipp 4: Das Gelände/Die Räumlichkeiten

  Mir ist wichtig, dass das Gelände und die Räumlichkeiten einen gepflegten Eindruck machen. Hundehaare und ein bisschen Dreck finde ich in einer Hundepension normal! Aber streng riechen finde ich unschön.   Saubere Decken, Körbchen und Näpfe sind mir wichtig.   Lasst Euch die Räume zeigen und fragt, wie viele Hunde dort von wie vielen Hundesittern betreut werden. Übernachten die Hundesitter bei den Hunden?   Gibt es auch Gruppen für Minis?   Wie viele Rückzugsmöglichkeiten gibt es für die Vierbeiner?   Ist Euer Hund ein Ausbruchkünstler? Dann checkt unbedingt, ob das Gelände ausbruchsicher ist und wie hoch die Zäune sind.   Wenn Ihr eine Hündin habt, fragt, was mit läufigen Hündinnen ist. Werden nur kastrierte Rüden aufgenommen?

Ein Bild mit einem Hund, der sich streicheln lässt

Tipp 5: Die Hundepension testen

  Testen bitte unbedingt vor einem längeren Aufenthalt, wie es Eurem Hund in der Hundepension gefällt. Die Hundesitter können sich dadurch auch ein Bild von Eurem Hund machen. Und gemeinsam kann dann entschieden werden, ob es passt oder nicht.   Ist Euer Hund gerne hin gegangen? Welchen Eindruck macht er beim Abholen? Ihr kennt Euren Hund am besten und findet sicher schnell Antworten darauf.

Tipp 6: Frühzeitig buchen

  Viele Hundepensionen sind vor den Ferien oder vor großen Feiertagen meist schon 4-6 Wochen vorher ausgebucht. Ein Zeichen für eine gute Hundepension, finde ich ;)   Daher empfehle ich eine rechtzeitige Buchung – und rechtzeitige Suche nach einer passenden Hundepension!

Fazit

  In meinem Beitrag „Hund trotz Vollzeitjob – macht das Sinn“ habe ich von meiner anfänglichen Angst berichtet, Tanis abzugeben. Mir fiel es schwer, ihn in fremde Hände zu geben. Nach 12 Jahren mit Tanis habe ich aber dazu gelernt. Ich kann Euch wirklich sagen, dass es gute Hundebetreuungen gibt.   Es gibt natürlich einiges zu beachten, und es kommen durchaus viele Fragen und Punkte zusammen, die zu klären sind. Aber wenn Ihr Euch genügend Zeit lasst bei der Suche, kommt garantiert ein positives Ergebnis heraus.   Falls Ihr in Berlin wohnt und eine gute Hundebetreuung sucht, schaut mal bei Laura Heppe’s Webseite vorbei. Tanis geht dort 2-3 Mal im Jahr hin und wird wirklich toll betreut. Wir erhalten sogar Bilder während seines Aufenthaltes bei Laura und sind dann irgendwie doch ganz nah bei ihm.   Während ich mir in Thailand am Strand Sorgen um ihn mache, plantscht er freudig im Hundepool mit seinen Hundekumpels :)   Alles Liebe, Tanja



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