Das TAPS Schema beim Hund

Ein Bild mit zwei Hundepfoten

Es ist nicht immer eindeutig erkennbar, ob sich der eigene Hund in einem lebensgefährlichen Zustand befindet. Allerdings gibt es eine Methode, die dabei hilft, Gefahren und Notsituationen richtig einzuschätzen.

 

Mit dem TAPS Schema, eine Methode im Rahmen der Ersten Hilfe beim Hund, könnt Ihr die wichtigsten Vitalparameter Eures Hundes prüfen.

Die Bedeutung der Buchstaben

 

Jedem Buchstabe im TAPS Schema kommt eine besondere Bedeutung zu:

 

»T« steht für die Temperatur,
»A« steht für Atmung,
»P« steht für Puls
»S« steht für Schleimhäute.

 

Um die gesundheitliche Situation Eures Hundes einschätzen zu können, ist es wichtig, diese Werte auch im gesunden Zustand Eures Vierbeiners zu kennen.

 

Daher rate ich Euch, die Prüfung der Vitalparameter immer mal wieder zu üben.

Das TAPS Schema anwenden – gewusst wie

 

Wie Ihr die Vitalparameter selbst überprüfen könnt, ist ganz einfach:

Ein Bild mit einem schwarzen, kleinen Hund

Temperatur messen

 

Mit einem üblichen Thermometer lässt sich die Temperatur Eures Hund leicht überprüfen.

 

Die Normaltemperatur liegt bei ca. 38 Grad, schwankend zwischen 37,5 bis 38,5 Grad.

 

Nach dem Hundesport oder nach heftiger Bewegung kann die Temperatur bei bis zu 39 Grad liegen.

Ein Bild mit einem braunen Hund

Atmung prüfen

 

Legt Eure Fingerspitzen auf den Brustkorb. Zählt 15 Sekunden lang die Atemzüge und multipliziert sie dann mit 4. Je nach Größe und Rasse sind ca. 10 bis 30 Atemzüge normal.

 

Es geht sogar noch einfacher: beobachtet einfach den Brustkorb, wie er sich auf und ab bewegt und zählt 15 Sekunden lang die Atemzüge. Multipliziert sie mit 4 et voilà ;)

Ein Bild mit einem stehenden Collie

Puls prüfen

 

Legt Euren Zeige- und Mittelfinger auf den Innenschenkel Eures Hundes. Dort läuft die Beinschlagader entlang.

 

Je nach Größe und Rasse schwankt die Anzahl der Pulswerte. Richtwert sind 80 bis 100 Schläge pro Minute.

 

Situations- und Rassenbedingt kann es zu anderen Werten kommen.

Ein Bild mit einem gemusterten Hund

Schleimhäute prüfen

 

Die Farbe der Schleimhäute liefert wichtige Erkenntnisse über den Zustand des Hundes.

 

rosa = gesund
blau = Sauerstoffmangel
grau = Vergiftung
gelb = Probleme mit der Leber
sehr blass = Schock/Blutverlust

 

Hand auf’s Herz: wer kennt die Normalwerte seines Hundes?

Erste Hilfe am Hund

 

Im Falle eines Falles dem eigenen Hund kompetent helfen können, bis der Tierarzt übernehmen kann – mit einem Selbststudium ist es auf jeden Fall möglich, die nötige Sicherheit dafür zu bekommen.

 

Viele Informationen zum Thema Erste Hilfe am Hund, erhaltet Ihr in unserem kostenlosen Ratgeber “Erste Hilfe beim Hund” und unserem kostenlosen 3-teiligen Email-Kurs.

 

Alles Liebe,
Tanja

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